Beim Glasfaserausbau zählt die Branche gern „Homes passed“ – Haushalte, an deren Grundstück ein Kabel vorbeiführt. Ob daraus je ein funktionierender Anschluss wird, entscheidet sich auf den letzten Metern zwischen Bordstein und Kellerwand.
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24.07.2026 15:00 Uhr |

Beim Glasfaserausbau zählt die Branche gern „Homes passed“ – Haushalte, an deren Grundstück ein Kabel vorbeiführt. Ob daraus je ein funktionierender Anschluss wird, entscheidet sich auf den letzten Metern zwischen Bordstein und Kellerwand.
Wie wenig dabei schiefgehen muss, damit ein Haushalt komplett aus dem System fällt, zeigt ein Fall aus Rheinbach bei Bonn: Ein Ehepaar bekam Post, sein Glasfaseranschluss sei „fertiggestellt“ – im Keller endete jedoch nur ein leeres Rohr.
Der Fehler wäre binnen weniger Tage zu beheben gewesen. Stattdessen liefen sämtliche Hinweise der Kunden ins Leere: E-Mails mit Lesebestätigung, elf Besuche in den Läden des Anbieters, sogar die Intervention des Bürgermeisters der Gemeinde. Als Kunde ist man in solchen Situationen eher machtlos. Was am Ende allein hilft, zeigt dieser Fall einmal mehr.